Liebeskummer ist ein Bumerang aus Stacheldraht

Mit ihrem literarischen Debüt »Drüberleben« hat Kathrin Weßling 2012 Furore gemacht. »Da hat sich jemand die Seele aus dem Leib geschrieben «, urteilte WDR West ART, und Arte Yourope befand: »Mit ihrem Erstlingswerk hat sie einen Nerv der Zeit getroffen. « Das Buch wurde 2013 in Freiburg unter der Regie von Daniel Wahl auch als Theaterstück uraufgeführt, und eine Hörspielfassung ist in Vorbereitung.

Kathrin Weßlings neues Buch ist eine Sammlung von Stories über die unerträgliche Fragilität der Liebe und des Liebens. »Morgen ist es vorbei«, das sind 13 Geschichten über die Liebe. Über die Sehnsucht, sich im anderen zu verlieren. Und über den Schmerz, verlassen zu werden. Kathrin Weßling erzählt mit großer psychologischer Klarsicht und zugleich mit hoher emotionaler und sprachlicher Kraft von gebrochenen Herzen und von solchen, die andere brechen, von Tränen und vom Kämpfen, vom Hoffen und vom Warten, von Erleichterung und Glück, vom Wahnsinn wilder Herzen eben. Die Protagonisten ihrer Stories wissen: Liebeskummer ist ein Bumerang aus Stacheldraht. Der kommt zurück, egal, wie sehr du schreist und rennst und bebst und kämpfst. Und manchmal ist da diese winzige Ahnung, die dich nicht schlafen lässt: Morgen ist es vielleicht vorbei. Und manchmal ist der einzige Gedanke, der dich durch die langen Nächte in der Stadt rettet: Morgen ist es besser, morgen wird ein besseres Morgen sein, morgen ist es endlich vorbei.

Kathrin Weßling versteht es wie kaum eine zweite, Gefühle zu erzählen. »Morgen ist es vorbei« ist ein Buch, das unter die Haut geht. Ein Buch für gebrochene Herzen in der Großstadt, für traurige Männer und Frauen. Und über die eine Sache, die fast jeder kennt: Liebeskummer, schlaflose Nächte, Angst und das Gefühl, dass das nie wieder vergeht. 

Leseprobe / kaufen.

Presse:

„Weßlings Worte und Sätze entwickeln eine Kraft, die ähnlich leidende Lesende fertigmacht.“

Daniela Chmelik / Missy Magazine (01.08.2015)

„Emotional!“

Jolie (03.09.2015)

„In hoch konzentrierter Prosa erschafft sie dazu Alltagsbilder von Sehnsucht und Obsession, zwischen Schlaglicht und Dunkelstelle, fremd und doch oft vertraut.“

Reimar Biedermann / Szene Hamburg (30.07.2015)

„Kathrin Weßling kann Sätze, die Gefühle verhandeln. Sie kann aber, und das ist die wichtigste Erkenntnis nach der Lektüre dieses Geschichtenbandes, wahnsinnig gut beschreiben.“

Jochen Overbeck / Musikexpress (13.08.2015)

„Schonungslos ehrliche Abrechnungen mit der Liebe, wenn man nicht mehr auf Wolke 7 ist und die Geigen auch schon längst vom Himmel verschwunden sind.“

Mike Litt / einslive.de (08.08.2015)

„Liebeskummer unter dem Seziermesser einer Gefühls-Pathologin – so scharf schneiden nicht viele.“

Susanne Baller / stern.de (19.08.2015)

„Es ist ein unbequemes Buch. Ohne Weichzeichner und erleichternde Happy Ends. Traurig machen die Texte, nachdenklich.“

Juliane Bergmann / NDR Kultur (19.08.2015)